Forschungs-Schwerpunkte

Ausgangsbasis sind die präventiven Ernährungskonzepte für die Kinderernährung in Deutschland, die am FKE entwickelt wurden und fortlaufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst werden – die Originale der Ernährungsberatung und Ernährungsaufklärung durch Dritte.

Die Anwendungsforschung bearbeitet in Einzel- und Verbundprojekten ausgewählte Fragestellungen zur Machbarkeit und Wirksamkeit präventiver Empfehlungen für die Kinderernährung. Projekte der Public Health Ernährungsforschung untersuchen Fragen des Zugangs zu speziellen Zielguppen und Settings.

Der multimodale Transfer überträgt Forschungserkenntnisse in die Ernährungspraxis. Er verknüpft die klassische Verhaltensprävention durch Wissensvermittlung an Familien und Multiplikatoren mit der neuen Verhältnisprävention durch einen erleichterten Zugang zu gesunden Nahrungsprodukten für Kinder. Mit der Produktentwicklung und transparenten Zertifizierung in Zusammenarbeit mit der Ernährungswirtschaft werden neue Wege in die Lebenswirklichkeit beschritten.

Kooperationspartner bei Anwendungsforschung und Transfer ist die DONALD Studie (Universität Bonn) mit ihrer Epidemiologie und physiologischen Grundlagenforschung zu Zusammenhängen zwischen Ernährung, Wachstum, Entwicklung und Gesundheit. Ergebnisse der DONALD Forschungsarbeiten, die primär international veröffentlicht werden, können so stets aktuell in die präventiven Ernährungskonzepte des FKE eingebaut und anwendungsorientierte Fragestellungen in wissenschaftlichen Projekten von Anwendungsforschung und Transfer bearbeitet werden. So kommt das Potential der DONALD Studie ohne Umwege der präventiven Verbesserung der Ernährungspraxis der Kinder in Deutschland zugute.