Eisenversorgung bei Säuglingen

Die Evaluationsstudie hat zum Ziel, die Eisenversorgung bei Säuglingen, die gemäß dem ‚Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr‘ des FKE ernährt werden, zu überprüfen und zu sichern.
Der Eisenbedarf ist bei Säuglingen im 2. Lebenshalbjahr aufgrund des rapiden Wachstums besonders groß. Eisenmangel in der frühen Kindheit kann die körperliche und kognitive Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen.
Die am FKE durchgeführte DINO Studie hatte angedeutet, dass das Risiko für die Eisenversorgung durch den Zeitpunkt der Beikosteinführung und die Stilldauer moduliert werden kann. Zur Verifizierung der Ergebnisse wird in einer Sonderauswertung der am FKE durchgeführten PINGU-Studie die Eisenversorgung bei Säuglingen überprüft und auf mögliche vulnerable Gruppen hin untersucht.
Hierzu werden vorhandene Ernährungsprotokolle bei Säuglingen der PINGU Studie, deren Eltern anhand des ‚Ernährungsplans‘ des FKE beraten wurden, zu markanten Alterszeitpunkten zusammen mit Biomarkern der Eisenversorgung im Alter von 4 und 10 Monaten ausgewertet werden.
Die Ergebnisse fließen in den ‚Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr’ des FKE und damit in die Handlungsempfehlungen des Netzwerks Junge Familie ein. Sie erlauben auch eine Bewertung der aktuellen Empfehlungen (DGE) für die Eisenzufuhr unter den Bedingungen der Säuglingsernährung in Deutschland.

  • Projektleitung: Prof. Dr. Mathilde Kersting
  • Kooperationspartner: PD Dr. Hermann Kalhoff, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Klinikum Dortmund
  • Mitarbeiter: Dr. Lars Libuda, Stefanie Gerlach
  • Zeitraum: 2014-2015
  • Förderung: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz BMEL